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12.02.2014, 11:48 Uhr | Übersicht | Drucken
Windkraft: Thema der VG-Ratssitzung in Mandern
Kernzone wird Ausschlusskriterium

Wichtiges Thema der Sitzung des Verbandsgemeinderates Kell am See am 12.02.2014 in Mandern war die Windkraft im Hochwald.


Mandern -

„Windkraft im Hochwald“ war das kontrovers diskutierte Thema der Ratssitzung der Verbandsgemeinde Kell am vergangenen Mittwochabend in Mandern.

Zur eigenständigen Planung und Vermarktung der Windenergie hat die Verbandsgemeinde eine „Anstalt öffentlichen Rechts“ eingerichtet. So können eigene Konzepte entwickelt und umgesetzt werden, ohne dass ein externer Investor die Gewinne abschöpfen kann. 

Zur Erstellung des Flächennutzungsplans sollten fünf potentielle Konzentrationsflächen mit geeigneter Windhöffigkeit, der Zerfer Wald an der L 142, der Teufelskopf bei Waldweiler, die Manderner Rodung, Kell an der B 407 sowie das Keller Gebrüch, näher untersucht werden. Nach dem jüngsten Antrag der CDU-Fraktion werden drei dieser fünf Flächen jedoch im weiteren Verfahren, nämlich sobald die bis zum Jahresende weiterlaufenden Gutachten beendet sind, herausfallen: Mehrheitlich entschied sich der Rat dafür, fortan die Kernzone des Naturparks Saar-Hunsrück unberührt zu lassen, diese also als Auschlusskriterium zu bewerten.

Zu dieser Entscheidung trugen die Erfahrungen aus Greimerath bei. Verbandsgemeindebürgermeister Werner Angsten berichtete, dass dort derzeit Lärmpegelmessungen durchgeführt werden, die die Prognosen seitens der Investoren nachweislich bei weitem übertreffen. Auch habe sich das Greimerather Landschaftsbild durch die 200 m hohen Windräder stark verändert. Zudem konnten bei gutachterlichen Untersuchungen im Verbandsgemeindegebiet neben weiteren gefährdeten Fledermausarten bereits drei Wochenstuben der Mopsfledermaus sowie Standorte des Rotmilans festgestellt werden. Dies gelte es, bei einer Interessensabwägung zu berücksichtigen. Im weiteren Sitzungsverlauf  wurden die in einem offenen Brief kundgetanen Befürchtungen des Ferienparks Landal Hochwald hinsichtlich ausbleibender Touristenströme bei gravierenden Veränderungen des Hochwalds durch Windräder geteilt. Die Kernzone trage das Prädikat „Erholung in der Stille“, was zahlreiche Gäste aus Nah und Fern anlocke. Davon profitiere die Gastronomie- und Tourismusbranche entsprechend, was Arbeitsplätze sichere.

Heftige Kritik mit Blick auf zu erwartende Einnahmen kam vor der Entscheidung von der SPD-Fraktion, die hinsichtlich Gesundheit, Naturschutz und Tourismus keinerlei Bedenken hegte und angab, eine Herausnahme des Teufelskopfes „kommunalrechtlich prüfen“ zu lassen. Keine Bedenken hinsichtlich dieses Standortes hegte auch die FWG-Fraktion.

Die Herausnahme des rheinland-pfälzischen Teufelskopfes bei Waldweiler aus dem Flächennutzungsplan hat auch auf die Nachbarn Auswirkungen: Werden hier keine Räder gebaut, kann von saarländischer Seite die sog. Vorbelastung des Areals Schimmelkopf nicht geltend gemacht werden. Sollten die saarländischen Räder dennoch gebaut werden, so sollten die Transporte über saarländisches Terrain erfolgen, um den rheinland-pfälzischen Waldbestand zu schonen, forderte Markus Franzen, Bürgermeister von Schillingen, wobei der Rat seinem Antrag folgte.

Die zahlreichen Vertreter der Bürgerinitiativen Greimerath und Weiskirchen, die sich für eine Nutzung der Windkraft mit Augenmaß einsetzen wollen, quittierten die Ratsentscheidungen mit langanhaltendem Beifall.



aktualisiert von Dr.Martini, 22.02.2014, 11:51 Uhr

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